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In meiner Praxis biete ich Familienaufstellungen als Einzelberatung und in Gruppen an.

Die Familienaufstellung ist eine hilfreiche Methode, um die Ursache

von persönlichen Problemen aufzudecken und den Weg für dauerhafte Lösungen freizumachen.

 

Häufige Beweggründe für eine Familienaufstellung sind

 

Beziehungsschwierigkeiten (in Familie, Partnerschaft, mit Freunden oder Kollegen),

 

Ängste, depressive Verstimmungen oder andere quälende Gefühle,

 

wiederkehrende Hürden in Lebensprojekten (Beruf, Partnerschaft, Kinderwunsch, …)

 

oder körperliche Beschwerden.

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In der Beratung finden wir gemeinsam das für Sie wesentliche Anliegen heraus 

und schauen, wer oder was eine Rolle für eine gute Lösung spielen könnte.

Anschließend begleite ich Sie Schritt für Schritt durch den eigentlichen Aufstellungsprozess.

Die einzelne Aufstellung kann so effektiv sein,

dass oft schon sofort eine spürbar positive Veränderung eintritt.

 

Möchten Sie einmalig einen guten Impuls setzen

oder sich in einem Beratungsprozess über mehrere Termine begleiten lassen –

beides ist möglich.

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Ein Versuch, das Phänomen Familienstellen in Worte zu fassen:

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„Ein Klient wählt aus einer anwesenden Gruppe Teilnehmer für die wichtigen Personen seiner Familie aus. Das kann die Gegenwartsfamilie sein, also er als der Mann oder sie als die Frau und dazu die Kinder, oder es kann die Herkunftsfamilie sein, also der eigene Vater, die eigene Mutter und er oder sie selbst in der Geschwisterreihe.

Wenn nun der Klient gesammelt, ohne dass er bestimmte Ziele hat, diese Personen im Raum zueinander aufstellt, ist er auf einmal überrascht, was da ans Licht kommt. Das Merkwürdige dabei ist: Die Personen, die er ausgewählt hat, fühlen wie die Personen, die sie darstellen, ohne dass sie irgendeine Ahnung von denen haben. Sie bekommen sogar deren Symptome, oder plötzlich verändert sich ihre Stimme und klingt ähnlich wie die der Personen, die sie darstellen. Es kommt also durch das Familien-Stellen etwas Verborgenes ans Licht, das bisher nicht bekannt war.

Ich kann diesen Vorgang nicht erklären. Es zeigt sich dabei, dass nicht nur der Klient selbst, sondern wildfremde Personen, sobald sie aufgestellt sind, mit einem größeren Feld in Verbindung sind und an einem Wissen teilhaben, das in diesem Feld gegenwärtig ist und mithilfe dieses Feldes ans Licht kommen kann. So also läuft eine Familienaufstellung ab. (…)

Ich habe beobachtet, dass Stellvertreter, wenn sie ganz gesammelt sind, plötzlich in eine Bewegung kommen, die sie nicht steuern. Dies wird möglich, wenn der Therapeut sich lange genug zurückhält und den tieferen Kräften der Seele vertraut. Bei manchen Aufstellungen braucht der Therapeut daher nichts zu sagen, weil aus den Bewegungen der Stellvertreter etwas Verborgenes ans Licht kommt, das am Ende zu Lösungen führt, die für keinen der Teilnehmer vorhersehbar waren. Das Achten auf die Bewegungen der Seele und das Sich-ihnen-Anvertrauen hat sich im Lauf der Zeit aus dem Familien-Stellen entwickelt. Das Familien-Stellen wurde durch sie verdichtet und vertieft.“

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Bert Hellinger in „Die Quelle braucht nicht nach dem Weg zu fragen – ein Nachlesebuch“

© 2026 Elvira Menke

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